In Hannover wird aktuell gegen drei Antifaschisten ermittelt, denen vorgeworfen wird an einer Auseinandersetzung mit Nazis beteiligt gewesen zu sein. Der Vorwurf lautet auf „gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung“. Die Mittel staatlicher Repression sind unterschiedlich und doch haund antifaschistische Linke soll kriminalisiert und eingeschüchtert werden. Nicht selten gehen die Interessen der Repressionsbehörden Hand in Hand mit denen organisierter Nazis.
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Tag-Archiv für 'antifa'
Dresden 2010, das waren friedliche Massenblockaden, Menschenketten und gelebte Demokratie. Die Zivilgesellschaft, die sich gegen die Nazis und ihre Vereinnahmung des Gedenkens um die Opfer der Bombenangriffe des Februars 1945 stellt. Dresden 2011, das waren vermummte Autonome, Straßenschlachten mit der Polizei und brennende Barrikaden, welche eine derartige Gefahrenlage schufen, dass die Polizei einen Großteil der Nazis nicht mal mehr zu ihrem Kundgebungspunkt bringen konnte. Diesen Eindruck konnte man jedenfalls gewinnen, wenn die bundesweite Berichterstattung über die beiden Tage als Vergleich herangezogen wird. So weit so gut, doch beginnen wir am Anfang, denn so einfach war es selbstverständlich nicht. Dresden 2011 begann mit einem Rückblick auf Dresden 2010.
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Dortmund am 4. September 2010: Eine mittlere vierstellige Zahl von Polizist_innen nimmt den Dortmunder Norden in Beschlag, um eine erst am Vormittag genehmigte Kundgebung von Autonomen Nationalisten durchzusetzen.
Viele Antifas sind den ganzen Tag auf einem „permanenten Spaziergang entlang des abgesperrten Areals“ (S4-Bündnis). Auch die Vorabend-Demo, bei Naziaufmärschen seit Jahren ein beliebtes Mittel um linksradikalen Ausdruck und bündnisfähige Antinazipolitik unter einen Hut zu bekommen, wird zu einem „Nordstadtspaziergang“ umverboten, während die Nazis am Hauptbahnhof ein Konzert feiern. Das Spiegelbild der aktuellen Lage?
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Ein Gastbeitrag von Antifas aus Tostedt
Die Situation in Tostedt, einer Kleinstadt am nördlichen Rand der Lüneburger Heide, bleibt kritisch. Zusätzlich zur Bedrohung durch die große und aktive Naziszene rückt ein weiteres Problem immer stärker in den Vordergrund – denn Antifaschist_innen müssen nicht nur regelmäßig Übergriffe auf sich und ihre Genoss_innen erleben, unter dem Deckmantel der „Extremismusbekämpfung“ wird ihnen jegliche Unterstützung aus der „Zivilgesellschaft“ verwehrt.
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